Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

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Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Shyam [Huddy] am So Feb 05 2012, 12:08

VOM ZU-SÄHEN ZUM AB-ERNTEN



An alle die genug davon haben die Fäuste gegen den Staat, Personengruppen, Feindbilder, oder Ähnliches zu erheben & selber aktiv werden wollen...: Wie wäre es, wenn wir im Frühling alle unser Saatgut rauskramen und verteilen, wo es nur geht, da wo es trostlos und sinnlos-leer aussieht.


apfel

Dabei fänden Kräuter, Obst & Gemüsepflanzen einen netten Platz zum wachsen & man würde endlich selber mal was tun! Vorbildlich sind Guerilla Grower welche soetwas schon einige Zeit gezielt in verschiedenen Städten global praktizieren. Natürlich ist ein weiterer Schritt mal offen mit dem Bürgermeiste
r und der Gemeinde darüber zu reden, dass man es gemeinschaftlich macht, dass jeder der kann pflanzt, pflanzt, pflanzt und am Ende alle alles teilen, somit hätte jeder genug, regionales wird aktiv gefördert und gefordert und die Jugend hätte etwas sehr positives zu lernen und zu tun! Im Frühling sähen die Städte und Dörfer wundervoll aus. Jeder darf sich an dem Reichtum bedienen. Wir würden lernen wie man Erntegut einlagert (einkocht, einmacht) und wie wertvoll ökologische Nutzung unserer zur Verfügung stehenden Flächen ist... Als gutes Beispiel geht eine Stadt in England, Todmorden voran, viele wollen folgen -- ich habe die Schnautze voll den wenigen Vollidioten zu vertrauen und möchte in einer schönen Welt leben - alles ist dafür bereits vorhanden! Wie sieht es mit Dir aus?

Komm mit Liebe!
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Shyam [Huddy]

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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Shyam [Huddy] am Mo Feb 06 2012, 02:43

Methoden der autarken Lebensmittelversorgung


Die meisten Menschen in unserer westlichen Zivilisation arbeiten für einen Fremden, um Geld zu verdienen, damit man wiederum von Fremden die Produkte kaufen kann, die man für das Leben benötigt. Man bekommt seinen Lohn und läuft in die Kaufhäuser und Supermärkte, um es wieder auszugeben. Dadurch ist man in vielerlei Hinsicht abhängig, einerseits vom Arbeitgeber und wie viel er bereit ist für die Leistung zu zahlen und anderseits von den Herstellern, wie viel deren Produkte kosten. Eine Senkung des Einkommens und Erhöhung der Einkaufspreise hat fatale Folgen und man ist total abhängig, ohne gross Einfluss darauf zu haben. Wenn man es genau nimmt, sind die meisten Menschen Gefangene in diesem Teufelskreis, aus dem sie meinen nicht rauskommen zu können. Aber das ist extra so vom System gewollt, sie wollen uns als Sklaven halten, die von ihnen abhängig sind. Hier nun einige Methoden wie man sich daraus befreien kann.

Für viele wäre es ein Traum, eigene Lebensmittel zu produzieren. Sie meinen aber es wird eine grosse Landfläche, harte Arbeit und viele Maschinen dazu benötigt, um sich selber zu versorgen. Nur, das ist gar nicht notwenig. Es gibt viele Gartenanbaumethoden, die wenig Platz einnehmen und einfach sind, mit denen man genug für sich und seiner Familie herstellen kann. Die Vorteile sind mannigfaltig. Man gibt weniger Geld aus, man kennt die Nahrung und weis wie sie angebaut wurde, sie ist gesund und frei von allen Giftstoffen, man hat Spass und lernt die Natur kennen und kann sogar den Überschuss verkaufen. Statt multinationalen Grosskonzerne zu unterstützen, hilft man seinem Wohnort und das Geld bleibt lokal.

Die Frage lautet nur, will man wirklich unabhängig werden und es in der Praxis umsetzen, oder redet man nur darüber und sucht Ausreden es nicht zu tun? Will man wirklich frei sein oder weiter im Hamsterrad drehen? Will man für jemanden anderen oder für sich selber arbeiten? Will man tatenlos der aktuell stattfindenden massiven Teuerung der Lebensmittel hilflos ausgesetzt sein? Will man bei einer möglichen Krise ohne Nahrung dastehen? Hier eine Aussage die es gut zusammenfast:

Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!

1. Permakultur im Garten: Mit dieser Methode erschafft man ein Habitat, welches die Möglichkeiten der Umgebung und die Fähigkeit der Tiere und Pflanzen optimal gegenseitig nutzt. Es wird ein natürlicher Ausgleich zwischen der Erde, dem Wasser und den Lebewesen gesucht. So werden zum Beispiel Pflanzen, die Stickstoff abgeben, neben denen platziert die viel Dünger benötigen, die wiederum neben denen stehen die schädliche Insekten abwehren. Alles ist in einer optimalen Symbiose. Wie Sepp Holzer, einer der Pioniere der Permakultur sagt, man arbeitet mit der Natur und nicht gegen sie. So nutzt man auf intelligenten Weise die Natur, an Orten wo es gar nicht möglich war und kann daraus sogar eine Überschuss produzieren.

Im folgenden Video wird der Garten einer Familie gezeigt, der mitten in der Grossstadt von Los Angeles liegt. Sie haben jeden Quadratmeter rund um ihr kleines Häuschen genutzt, um Obst, Gemüse, Kräuter und Blumen anzupflanzen, dessen Früchte alle essbar sind. Daneben werden noch Tiere wie Hühner, Enten und Ziegen gehalten. Die fünfköpfige Familie kann gut davon leben, sind völlig unabhängig und keiner geht irgendwo fremd arbeiten. Der Überschuss wird in der Nachbarschaft verkauft, an Restaurants geliefert und der erwachsene Sohn produziert sogar Biodiesel als Kraftstoff für das Auto aus altem Speiseöl. Der Garten der Familie ist zu einer Attraktion geworden, wo Nachbarn kommen und sich Tipps holen und Schulklassen sie besuchen, um daraus was zu lernen.



2. Aquaponics: Diese Methode nutzt eine Verbindung zwischen Aquakultur und Hydrokultur um Lebensmittel zu produzieren. Gemüse und Kräuter werden in Behältern ohne Erde angepflanzt, welche das Abwasser aus den Fischteichen nutzen. Die Wurzeln der Pflanzen ziehen die Nährstoffe aus dem Schmutzwasser und filtern es wieder in einen reinen Zustand, das dann wieder mit Sauerstoff angereichert in die Fischbehälter zurückgeht. Dieses System kann so gross oder klein sein wie man will und eine Unmenge an Speisefische und Gemüse produzieren. Den Überschuss kann man verkaufen und damit das benötigte Fischfutter einkaufen. Es ist eine ideale Methode wie man auf kleinen Raum, im Freien oder in einem Gewächshaus in einem natürlichen Kreislauf Nahrung herstellt.



3. Gewächshaus: Wir leben in einer Region der Welt, in der während einem Grossteil des Jahres wegen der Kälte nichts im Freien gedeiht. Deshalb werden Gewächshäuser schon seit langem genutzt um die Lebensmittelversorgung auch im Winter zu gewährleisten. Es ist eine beliebte Möglichkeit, um die oben erwähnten Methoden zu ergänzen, um die Wachstumsperiode auszuweiten oder ganzjährig zu betreiben. Man kann einen ganz kleinen Bereich mit Schutzfolie oder Glas von der Aussenwelt schützen, eine grössere Fläche damit bepflanzen oder sogar seinen Wintergarten in einen nutzbaren Bereich für die Lebensmittelproduktion umgestalten. So sind die Pflanzen vor Frost, Regen, Wind und Schädlingen geschützt. Ideal auch um Keimlinge einen frühen Start zu geben, bevor sie ausgepflanzt werden.



Wir sehen, es ist gar nicht so viel Fläche notwendig, um sich selber mit einer grossen Auswahl an Lebensmittel zu versorgen. Ergänzend dazu kann man noch viele nützliche Fähigkeiten sich aneignen, wie Mahlen von Getreide, eigenes Brot backen, Einmachen und Konservieren der Früchte des Sommers für die kalte Jahreszeit und vieles mehr.

Dann, muss man immer neue Sachen zum anziehen oder für die Einrichtung kaufen? Was viele wegwerfen ist noch gut und brauchbar. Ein Besuch im Secondhand-Laden oder Brockenstube lohnt sich und man findet viele tolle Sachen zu einem sehr niedrigen Preis.

Will man weiter in dieser Wegwerfgesellschaft mitmachen, jeder Mode nachrennen, der Werbung was man jetzt wieder haben muss folgen, sich über die Preissteigerung aufregen, deshalb tagtäglich arbeiten und konsumieren, arbeiten und konsumieren ohne vorwärts zu kommen? Will man sich immer Sorgen machen, wie man die Rechnungen bezahlt, um nur dafür zu krampfen? Oder will man sich daraus befreien und sein Leben bewusst, unabhängig, nachhaltig und sinnvoll gestalten? Jetzt wäre die richtige Jahreszeit, um sich Gedanken darüber zu machen, eine Selbstversorgung zu planen und im Frühling damit zu beginnen.
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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Shyam [Huddy] am Do Feb 23 2012, 02:27

Meine Ermittlungen ergaben bisher folgende Situation:

Ich habe mich guten Mutes auf zum Rathaus gemacht, wo ich einen Termin beim Bürgermeister machen wollte;
überraschender Weise war er gerade da und hat mich direkt reingewunken - sodass seine Sekretärin mich nicht lang
am Hals hatte.

So habe ich ihm in Kurzform erklärt was ich vorhabe und warum, ..dass ein Bewusstsein dafür her muss.
Er gab mir ohne zu zögern einen Termin.


Nun war ich also bei diesem Termin, legte ihm die Argumente dar und ein paar Zettel, mit dem Text dieses Themas und dem Artikel aus Alles-Schall-und-Rauch hin. Er saß dann schräg neben mir und hat sich gefreut und kam ziemlich interessiert rüber. Ich fragte ihn nach einem Gemeinschaftsgarten, bzw erzählte ihm was ich aufbringen würde um so eine Aktion durchzusetzen, ..mehr als nur ein 'symbolisches Baumpflanzen' einmal im Jahr.
Das Gespräch wurde intensiver, ich kam auf die E.U. und deren Verbot für gewisse Heilpflanzen zu sprechen,
wir redeten über Lobbyismus, Pharmawahnsinn, Manipulation, Hörigkeit, Kleinligkeit, Satanismus und Freimaurerei - ja gut, ich war das größtenteils, doch er sah aus als wüsste er mehr als er sagte.
Und dann sprach ich natürlich auch noch über ein gewisses Bewusstsein was zum Vorschein kommt.
Er ging dann etwas darauf ein, teilweise ernst, dann freudig, oder überrascht.. und gelacht hat er auch.

Also er hat mir empfohlen zu Schulen zu gehen, welche Schulgärten haben und da was zu machen -
oder generell das bei Schulleitern zu erzählen, damit man gleich ganz viele Schüler mitmachen lassen könnte.

Und mir fiel ein Grundstück direkt vor dem Haus ein in dem ich wohne, welches blos als Hundeklo benutzt wird.. mit einem Trampelpfad, welche regelmäßig von den umliegenden Bewohnern aufgrund von Angst vor möglichen Pollenflug (Unkrautverbreitung) aus ihrer Sicht, abgemäht wird.
Wem auch immer es gehört und auch wenn, falls ich es dort mache, die Polizei kommt und mich mit Elektroschocker auf den Boden der Tatsachen zurückholen würde - ich habe vor (sofern ich dann noch in dieser Stadt wohne) es dort einfach zu machen - habe einfach die besseren Argumente.

Hier Bilder dieses Grundstücks, zufällig spielten Kinder darauf...






Also ich werde vom Biohof Saatgut oder Sätzlinge holen, Flyer machen, oder eine Anzeige in der Zeitung und einfach mal tun. Vielleicht kann ich ein paar Nachbarn zum Mitmachen anregen.

Mein Innerstes möchte soetwas - davon könnte ich mich praktisch sogar selbst (mindestens ja teilweise) mit Lebensmitteln versorgen - wenn alles gut geht. Ausreden gibt es viele, Lösungen aber auch. Da kann man schonmal durcheinander kommen.
Was ich will weiß ich und ich werde es erreichen :)
Ich glaube an Gott - an Dich & an mich.


Bei Anregungen, einfach mal melden ;)
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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Gast am Do Feb 23 2012, 07:27

die idee selber was anzupflanzen hatte ich auch mal.
ich bin mit meinen mann zu einen kleingartenverein.
als bedingung ein gartenhäuschen zu pachten wäre gewesen :
einen asbesthaltigen zaun zu entfernen---und 2 birken zu fällen.

ich hab dann abgelehnt mit der begründung,-dass bäume lebewesen sind.
dann kam dann die mail,-dass die birken doch bleiben können---aber
da hatte ich dann keine lust mehr, weil die leute zu verlogen waren.

die eine birke hätte rechtlich gar nicht gefällt werden dürfen--und wenn ich so bekloppt gewesen wäre--und hätte die bäume gefällt,
hätte es sein können, dass ich auch noch strafe hätte zahlen müssen.

ich finde, dass du dich informieren solltest wem das grundstück gehört.
oft kann man so was auch ganz günstig oder umsonst pachten.

vor düngung durch hunde, sollte man die pflanzen vielleicht schützen.

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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Engelsflügel am Sa Feb 25 2012, 00:28

Lieber Huddy

ich finde es super wie du dich da engagierst und wünsche dir dazu viel Erfolg und eine Menge Menschen, die dich nicht nur dabei vor Ort unterstützen, sondern auch mitmachen Sonne schafft Blume

Anmerken möchte ich aber eines zum Bürgermeister. Das er dir da mit der Schule kommt und du sollst da mit den Schülern was auf die Reihe bringen, ist vom Grundsatz her eine tolle Idee. Achte nur bitte darauf, das er, bzw. die Schule dahingehend ausnutzt, um sich Leute zu sparen, die sich um die Schüler nachmittags kümmern. Es kann dann auch möglich sein, das sie deine Ideen nicht so umsetzen wollen, wie du es möchtest, sondern das sie ihrem Schulsystem folgen und es dann so umgesetzt werden soll.
Allerdings wäre es unter Umständen und je nach Offenheit der Schulleitung eine Möglichkeit viel mehr Menschen in dieses Thema mit einzubeziehen und genau diesen Erfolg wünsche ich dir sunny

Jetzt mal zu dem Gemeinschaftsgarten.
Tolle Idee, wenngleich auch nicht immer so einfach umsetzbar, aber es muss ja überhaupt erstmal ein Anfang gemacht werden und auch wenns nicht immer gleich rund läuft, daraus können und werden wir ja lernen ;)
So ein Grundstück wie du oben beschrieben hast, hab ich auch bei mir noch vor der Tür *denk* an das hab ich selbst noch nicht gedacht. Danke dir für diesen wertvollen Hinweis! sunny

Allerdings werd ich zunächst bei mir selbst anfangen. In meinem eigenen kleinen Garten zum ersten, dann gegenüber im (leider) abgerodeten alten Apfelgarten meiner Schwägerin und wenn das alles klappt, dann auf meinem 12oo qm großen Grundstück, was seit Jahren brach liegt, direkt neben der Koppel meines Bruders (konventioneller Landwirt, darauf geh ich hier aber nicht weiter ein)

Ich hatte vom letzten Jahr ein relativ großen Kreis ausgebuddelt, den ich dieses Jahr mit einem großen Kräutergarten bestücken will. Bin gerade noch dabei mir ein Muster auszusuchen wie ich was und wo anbauen werde. (Hab Hauswirtschafterin gelernt und wälze noch in meinen alten Büchern)

Mein Bruder hat mir auch schon das ok gegeben, das ich auf dem großen Stück Kartoffeln anplanzen kann. Das wird dann auch für die ganze Großfamilie reichen und das ist gut so für das erste Jahr, nach der Frühjahrsgründünung ;)
N kleines Gartenhäuschen drauf und in die Abendsonne schauen, wenn ich nach dem rechten sehe... was freu ich mich drauf freuend

Das kleinere Stück liegt ja einmal bei mir über die Strasse und somit werd ich nach Rücksprache mit meiner Schwägerin mal sehen, was wir wie dort anpflanzen. Sie hat damals mit mir gemeinsam die Ausbildung zur Hauswirtschafterin gemacht und weiß somit auch gut Bescheid.
Erdbeeren hat sie dort schon, für mehr reichte ihre Zeit nicht wirklich, aber ich denke, dass ich sie von einem gewissen "mehr" überzeugen kann.

Auch wenn ich momentan selbst noch nicht weiß, wie ich das alles nach Beendigung meiner jetzigen Weiterbildung und dem Ausführen meiner neuen Vision noch alles wuppen kann, aber ich hab Vertrauen das mir alles so gegeben wird, wie es sein soll. So war es schon immer und so wird es auch weiter sein. Sonne schafft Blume

Letztendlich will ich darauf hinaus, dass ich so autark wie irgend geht leben kann. Und bei den Lebensmitteln fang ich erstmal an ... "ein bei ein" ... wie ich immer zu sagen pflege
sunny



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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

Beitrag von Shyam [Huddy] am So März 04 2012, 03:11

Wow, das ist ja auch wundervoll !!

Da wünsche ich viel Spaß :freu / strahl

Hier mal was für zwischendurch:
-----------------------
Frühlingsanfang mit Seedbombs



Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Zeit, die Stadt zum Blühen zu bringen. Zeit für Guerilla Gardening mit Seedbombs (Samenbomben). Bei der Auswahl der Samen stehen alle Möglichkeiten offen. Nur bitte keine giftigen Gewächse auswählen und heimische Arten nutzen. Ideal sind z. B. Mohn, Margeritten, Kornraden, kleinen Sonnenblumen, Fingerkraut, Lupinen, Ringelblumen usw. witzig sind auch Kürbisse. Alles ist möglich. Bei eigenwerk (http://www.eigenwerk-magazin.de/?p=1683 )gibt es eine schöne Anleitung zum Selberbau der seedbombs oder bei der seedball-Manufaktur ( http://www.seedball-manufaktur.de/der-onlineshop-seedbombs-kaufen/ )fertige Bällchen bestellen. Give flowers a chance!



Seedballs gehen auf den Japaner Masanobu Fukuoka, dem Begründer der “natürlichen Landwirtschaft” (oder auch “Nichts-Tun-Landwirtschaft”), zurück. Mit Seedballs kultivierte er besonders trockene Landstriche, in denen es nur sehr selten regnet.

Diese geniale Erfindung wurde von Guerilla-Gärtnern in den 70er Jahren aufgegriffen, um unerreichbare, triste Ecken New Yorks nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Die Guerilleros der Großstadt nannten ihre friedlichen Waffen “Seed grenades” oder auch “Seedbombs”.
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Re: Vom zu-sähen zum ab-ernten [Autarke Lebensmittelversorgung]

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