spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am So Feb 05 2012, 02:13


Bleib auf Deinem Weg






Ein junger Mann fragte seinen Großvater – einen alten Indianer – warum das Leben manchmal so schwierig sein muss.
Dies war die Antwort des alten Mannes:



„Im Leben gibt es Traurigkeit wie auch Freude, Verlust wie auch Gewinn, Scheitern wie auch Bestehen, Hunger wie auch Überfluss, das Gute wie auch das Böse.
Ich sage das nicht, damit du verzweifelst, sondern um dir die Wirklichkeit zu zeigen.
Das Leben ist eine Reise, die manchmal im Licht und manchmal im Schatten unternommen wird.
Du hast nicht darum gebeten, geboren zu werden, aber du bist hier.
Du hast Schwächen und Stärken.
Du hast beides, weil das Leben von allem beide Seiten umfasst.
In dir steckt der Wille zum Sieg, wie auch der Wille zur Niederlage.
In dir gibt es das Herz, das Mitgefühl hat, sowie die Niedrigkeit, arrogant zu sein.
In dir ist der Wille, sich dem Leben zu stellen, wie auch ihre Angst, die dich vor ihm davonlaufen lässt.

Das Leben kann dir Stärke verleihen.
Stärke kann aus der Konfrontation mit den Stürmen des Lebens erwachsen, aus Erfahrung vor Verlust, Traurigkeit und Liebeskummer,
vom Versinken in den Tiefen der Trauer.
Du musst dem Wind und der Kälte der Dunkelheit trotzen.
Wenn der Sturm heftig weht, musst du standhaft sein, denn er versucht nicht, dich umzublasen, sondern in Wahrheit versucht er dir, Stärke zu lehren.
Stark zu sein bedeutet, einen weiteren Schritt in Richtung Gipfel zu tun, wie erschöpft du auch sein magst.
Es bedeutet, nach einer Antwort zu suchen, auch wenn dich die Dunkelheit der Verzweiflung umgibt.
Stark zu sein bedeutet, einen weiteren Herzschlag, … einen weiteren Sonnenaufgang an der Hoffnung festzuhalten.
Jeder Schritt, und sei er noch so schwer, ist ein weiterer Schritt näher dem Gipfel.
Die Hoffnung stets einen weiteren Herzschlag am Leben zu erhalten führt zum Licht des nächsten Sonnenaufgangs und zum Versprechen eines neuen Tages.
Der schwächste Schritt in Richtung Gipfel, in Richtung Sonnenaufgang, in Richtung Hoffnung ist stärker als der schlimmste Sturm.

Der Großvater spricht:“ BLEIB AUF DEINEM WEG … “

Joseph M. Marshall


Zuletzt von Mystic Woman am Do Feb 16 2012, 14:02 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am So Feb 05 2012, 02:19


Altes Navajo-Gedicht







Der erste Friede, der Wichtigste, ist,
welcher in die Seele des Menschen einzieht,
wenn die Menschen ihre Verwandschaft,
ihre Harmonie mit dem Universum einsehen,
und wissen,
dass im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt.

Und dass diese Mitte tatsächlich überall ist,
sie ist in jedem von uns.
Dies ist der wirkliche Friede.
Alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.

Der zweite Friede ist der,
welcher zwischen einzelnen geschlossen wird.
Und der dritte ist der zwischen Völkern.

Doch vor allem sollt Ihr sehen,
dass es nie Frieden zwischen Völkern geben kann,
wenn nicht der erste Friede vorhanden ist,
welcher innerhalb der Seele wohnt.


schwarz Herz


Zuletzt von Mystic Woman am Fr März 02 2012, 14:33 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Shyam [Huddy] am So Feb 05 2012, 02:30

Eine alte Cherokee Geschichte



Energie fließt wo Aufmerksamkeit sprießt.


Die Geschichte sagt, dass ein Cherokee nativer Indianer dies seinen
Enkeln über das Leben erzählte:

In mir tobt ein Kampf ... er ist furchtbar. Ein Kampf zwischen zwei Wölfen.
Ein Wolf representiert Angst, Wut, Neid, Reue, Bedauern, Gier, Arroganz,
Selbstmitleid, Schuld, Unmut, Minderwertigkeit, Lügen, Stolz & Überlegenheit.

Der andere Wolf steht für Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Verteilung,
Gleichmut, Ergebenheit, Freundlichkeit, Wohlwollen, Freundschaft, Mitgefühl,
Freizügigkeit, Wahrheit, Barmherzigkeit & Vertrauen.

Der selbe Kampf tobt auch in Dir und in jeder anderen Person ..



Die Enkel dachten einen Moment darüber nach und ein Kind fragte:
"Welcher Wolf wird gewinnen?"

Der alte Cherokee antwortete: "Der den ich füttere."


...Oder derjenige dem ich meine Aufmerksamkeit gebe.

Angst oder Liebe - Du hast die Wahl
avatar
Shyam [Huddy]

Männlich Anzahl der Beiträge : 233
Anmeldedatum : 30.01.12

http://youtube.com/HappyHippieHuddy

Nach oben Nach unten

Wie ich dir begegnen möchte...

Beitrag von Gast am So Feb 05 2012, 02:40

Wie ich dir begegnen möchte...







Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen;
Dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten;
Dich ernst nehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen;
zu Dir kommen,
ohne mich aufzudrängen;
Dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen;
Dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
Mich von dir verabschieden,
ohne wesentliches versäumt zu haben;
Dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu machen;
Dich informieren,
ohne dich zu belehren;
Dir helfen,
ohne dich zu beleidigen;
Mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen;
Mich an dir freuen - so wie Du bist.

Alter englischer Wanderspruch



schwarz Herz


Zuletzt von Mystic Woman am Fr März 02 2012, 14:08 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am Mo Feb 06 2012, 09:41

In Dir sein - mein Sein in Dir





Wenn Du mich in Dich einlädst,
dann will ich:

In Dir sein, in deiner Einladung,
in deinem Einverständnis,
in deinem Hof.

In Dir sein, in deinem Körper,
in deinem Geist,
in deiner Seele.

In Dir sein, in deinen Augen,
in deinem Atem,
in deinen Lauten,
in deinen Bewegungen.

In Dir sein, in deinem Verlangen,
in deinem Begehren,
in deiner Lust.

In Dir sein ist dann mein Sein in Dir,
für eine Kette einmaliger Augenblicke.
In Dir sein, wenn der Tanz bereits vorüber
und dort bleiben, bis die Trommeln
unserer Herzen mit dem Schweiß
auf unseren Körpern erkalten.
In Dir sein, am Morgen noch,
wenn am Weg in den Tag
und durch diesen hindurch
die Erinnerung an die Nacht
mir die Flügel eines Engels schenkt!!!

David Peterson Pauswek


Zuletzt von Shanaya am Sa Sep 29 2012, 06:16 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am Mo Feb 06 2012, 10:46

Von der Traurigkeit und der Hoffnung



"Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam.
Sie warwohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht,
und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.

Sie konnte nicht viel erkennen.
Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege saß, schien fast körperlos.

Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte:
"Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf.
"Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und leise,
dass sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus,
als würde sie eine alte Bekannte grüßen.
"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich!
Immer wieder hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit,
"warum flüchtest du dann nicht vor mir?
Hast du denn keine Angst?"
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe?
Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtling einholst.

Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"
"Ich... bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme.
"Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr.
"Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
"Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert,
"es ist so, dass mich einfach niemand mag.
Es ist nun mal meine Bestimmung,
unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen.
Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.
Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer.
"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen.
Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.
Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot.
Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht.
Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen:
Man muss sich nur zusammenreißen.
Und spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen.
Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen,
damit sie mich nicht fühlen müssen."
"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen.
Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.
Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen.
Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut.
Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde,
und das tut sehr weh.
Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint,
kann seine Wunden wirklich heilen.
Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe.
Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben.
Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach,
dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre
Arme.
Wie weich und sanft sie sich anfühlte, dachte sie und streichelte zärtlich
das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll,
"ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst.
Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern.
Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt."
Die Traurigkeit hörte aufzu weinen.
Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber ... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd,
und dann lächelte sie wieder sounbekümmertwie ein kleines Mädchen:
"Ich bin die Hoffnung."

-Inge Wuthe-

schwarz Herz

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am Fr März 02 2012, 14:45






Lehrt Eure Kinder, was wir unsere Kinder gelehrt haben,
dass die Erde unsere Mutter ist.
Was immer der Erde widerfährt,
widerfährt den Söhnen und Töchtern der Erde.
Wenn Menschen auf den Boden spucken,
spucken sie auf sich selbst.
Wir sind ein Teil der Erde und sie ist ein Teil von uns.
Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, das Reh, das Pferd,
der große Adler – sind unsere Brüder.
Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen,
die Körperwärme des Ponys und der Mensch - all das gehört zur gleichen Familie.


Seattle, indianischer Häuptling der Cree, 1786 – 1866

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am Fr März 02 2012, 14:52




Das tiefste Geheimnis besteht darin,
dass das Leben kein Lernprozess,
und auch kein Entdeckungsprozess ist,
sondern ein Schöpfungsprozess.
Du entdeckst dich nicht selbst,
sondern du erschaffst dich selbst.
Und das tust du in jedem Moment neu.
Versuche deshalb nicht herauszufinden wer du bist,
sondern trachte danach zu entscheiden,
wer du sein möchtest.
Und dann geh diesen Weg.
Das erfordert viel Mut.
Doch du hast diesen Mut!
Du kannst das! Du wärst nicht hier,
wenn du es nicht könntest!


Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gast am Fr März 02 2012, 15:23

Vor Deiner Geburt..



Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nun die Gelegenheit hast,
in einen neuen Körper einzutauchen.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du für die Zeit des körperlichen Lebens vergessen würdest,
wer du bist – woher du kommst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du wieder Neuland betreten wirst,
Erfahrungen machen wirst wie nie zuvor und niemals danach.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es manchmal leicht, doch oft auch schwer sein wird,
dass du oftmals stark und oft auch schwach sein wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass es immer neue Begegnungen in deinem Leben geben wird.
Dir wurde auch gesagt, dass es Abschiede geben wird.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du oft nicht wissen wirst,
wohin die Reise geht – wohin dein Leben steuert.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass immer Hilfe in deiner Nähe ist,
du wirklich nie alleine bist.

Dir wurde auch gesagt, dass du dich dennoch oft allein fühlen wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du alle Schätze in dir trägst,
sie aber auch nur in dir finden kannst.
Dir wurde auch gesagt, dass du oft
noch im Außen suchen und Enttäuschung erfahren wirst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass das Geheimnis des Lebens darin besteht, dass nur der bekommt,
der bereit ist zu geben, der bereit ist, alles zu geben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du nur dann Liebe und Geborgenheit spüren wirst,
wenn du selbst Liebe und Geborgenheit gibst.

Dir wurde gesagt, dass nur du allein
zum Retter deines Lebens werden kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du die Stimme, die vor der Geburt zu dir spricht,
auch während deines Lebens immer hören kannst.
Dir wurde gesagt, dass du in dich hineinhorchen musst, um sie zu hören.
Und du hast gesagt: Ich will es probieren.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du zurückkehren wirst und dann die Frage beantworten musst:
die Frage, was du gemacht hast aus deinem Leben,
was du gemacht hast mit deinen Fähigkeiten und Talenten,
wie du die Gelegenheiten genutzt hast, die dir von oben zugefallen sind.
Und du hast gesagt: Ich will Antwort geben.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass zwar dein Körper, niemals aber deine Seele
geschädigt werden kann.
Und du hast gesagt: Ich will daran denken.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du dir selbst immer vertrauen kannst.
Und du hast gesagt: Ich will es versuchen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du jetzt die Gelegenheit hast zu lachen und zu weinen,
zu essen und zu trinken, zu schmecken und zu fühlen,
zu singen und zu tanzen.

Dir wurde gesagt, dass du die Gelegenheit hast, dein Leben zu leben.
Und du hast gesagt: Ich will es wagen.

Vor deiner Geburt wurde dir gesagt,
dass du so wertvoll bist, dass das Leben selbst
ohne dich nicht existieren könnte.
Und du hast gesagt: Ich will es niemals vergessen.

Entnommene Inspiration von:
Peter Michael Dieckmann
"Ich bin berührt - Reiki oder die Schule des Lebens" , erschienen bei Goldmann Arkana.

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Shivoham

Beitrag von Gast am Sa Sep 29 2012, 07:13

Shivoham






Das einzige was mich an dir interessiert.. ist dein
Schmerz,
ist deine Angst, ist deine Traurigkeit hinter deinem Lächeln.
Das einzige was mich an dir interessiert ist deine Wut, deine Verletzung, dein
Missbrauch.
Das einzige was mich an dir interessiert ist deine schreiende Sehnsucht nach
Liebe.

Das einzige was mich an dir interessiert ist, dass du dich nackt machst vor
mir.
Dass du in meine Augen blickst und all das dunkle aus dir herausschaut.
Dass all deine ungeweinten Tränen fliessen und zu reissenden Strömungen werden.

Dass all die unausgesprochenen Worte aus der Tiefe deiner Menschlichkeit
hinausgebrüllt werden....
und wiederhallen im Universum...gleischwingend mit dem Urlaut...
Mich interessiert nicht deine Gottesehrfurch oder ob dich Engel umfliegen und
dir Tränen wegputzen.

Mich interessiert deine Kraft dich selbst zu befreien,
dich in Extase und Hysterie zu verlieren bis du zusammen brichst.
Bis dich all deine Schwere so tief in den Abgrund drückt,
dass du einfach nur noch sterben möchtest...
Mich interessiert deine Ohnmacht und der Augenblick wenn du erkennst du bist
allein...
Keiner ist da, der dich rettet, keiner ist da der dir die Hand gibt..
Ich möchte dich in deiner vollkommenen Verlassenheit erfahren...
da wo du wahrhaftigkeit zeigst... wo alle Konstrukte, alle Lügen,
alle Scheinheiligkeiten, alle Frömmigkeit um dich und in dir zusammenbrechen...


Ja da wo du auf deinen Knien kauerst...ich bin nur interessiert an deiner
Bereitschaft zu sterben...
Und wenn du dort bist... wenn du dich dorthin gewagt hast, dich fallen lässt..
in die Tiefe.. in die Tiefe in die Tiefe... und dich vom Sog der Allmächtigkeit
auffangen lässt....
der dich emporschwingt der dich durchspült durchflutet aufrichtet und zurück
and die Erdoberfläche kataputliert..
und du kommst auf.. auf deinen Füssen.. du stehst auf deinen Füssen.. mit einem
aufrechten Rückgrat.....

Und dann schau ich dir in die Augen.. und dann schaust du mir in die Augen.....

wiedergeboren... auferstanden... erkannt... es singt der göttliche Chor jubelnd
berauschend....
SHIVOHAM SHIVOHAM SHIVOHAM

MokshaDevi

Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Re: spirituelle Weisheiten/ Geschichten

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten